Konsortium



Das Fachgebiet A&O der Universität Kassel forscht mit seiner Ausgründung CAHR hinsichtlich der effizienten, gesunden und sicheren Gestaltung von Arbeitssystemen, Arbeitsmitteln und Arbeitsbedingungen. Methodische Schwerpunkte liegen in der sicheren Systemgestaltung unter Berücksichtigung technologischer, organisatorischer oder regulativer Randbedingungen, der Berücksichtigung menschlicher Faktoren in Sicherheitsanalysen, Ereignisanalysen und der Sicherheitskultur einschließlich der Entwicklung von sicherheitsgerichtetem Verhalten. Im Endlagerkontext beriet das Fachgebiet die Kommission zur Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe des Deutschen Bundestages hinsichtlich des Sicherheitsmanagements und der Sicherheits- und Fehlerkultur gemäß dem Standortauswahlgesetz (StandAG).

Webseite:    https://www.designing-better-work.de


Das Institut für Radioökologie und Strahlenschutz (IRS) befasst sich mit der Detektion und Speziation von Radionukliden in der Umwelt, Dosisabschätzungen durch anthropogene und natürliche Radionuklide, Arbeiten zur Entsorgung radioaktiver Abfälle und der Risikowahrnehmung sowie dem praktischen Strahlenschutz. Das IRS war und ist in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten von BMBF, des BMU, der EU, der BGR, des BfS sowie weiterer öffentlicher und privatwirtschaftlicher Auftraggeber im Rahmen der Strahlenforschung und nuklearen Entsorgungsforschung tätig. Darüber hinaus arbeitet das IRS transdisziplinär mit Mitgliedern der Bevölkerung und speziell in Schulen zum Thema Vertrauen und Risiko im Kontext von Radioaktivität und Strahlung.

Webseite: https://www.irs.uni-hannover.de


Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls für Geomechanik und multiphysikalische Systeme sind charakterisiert durch Arbeiten zum gekoppelten thermisch-hydraulisch-mechanisch-chemischen (THMC) Tragverhalten untertägiger Hohlraumstrukturen. Von besonderer Relevanz hierbei sind Sicherheits- und Tragwerksanalysen für Endlager, Untertagedeponien und untertägige Energiespeicher. Wesentliche Elemente solcher Sicherheitsanalysen sind gesteinsphysikalische Untersuchungen im geomechanischen Labor des Lehrstuhls, die Validation von Stoffmodellen sowie die numerische Simulation des Trag- und Dichtheitsverhaltens der untertägigen Hohlraumstrukturen.

Webseite: https://www.igmr.tu-clausthal.de/department-of-geomechanics-and-subsurface-safety/geomechanics-and-multiphysics-systems


risicare forscht und berät im Schwerpunktthema der Entsorgung radioaktiver Abfälle. Die Gründerin und Inhaberin von risicare, Dr. Anne Eckhardt, war und ist Mitglied verschiedener Gremien auf Bundes- und kantonaler Ebene, die sich mit der Entsorgung radioaktiver Abfälle in der Schweiz befassen. Von 2013 bis 2017 war sie am Forschungsprojekt ENTRIA – Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analysen und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen – beteiligt. Von 2019 bis 2025 arbeitete sie im Verbundvorhaben TRANSENS, Transdisziplinäre Forschung zur Entsorgung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland, mit.

Webseite: https://www.risicare.ch


Die Vision der Stiftung Risiko-Dialog (SRD) ist eine zukunftsfähige Gesellschaft, die mit Risiken umgehen kann und Chancen ergreift. SRD trägt zum Verständnis des gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Wandels bei. Als unabhängiger Think & Do Tank führt SRD den Dialog mit Stakeholdern sowie der Bevölkerung und stärkt den Umgang mit Unsicherheiten und Krisen. Gemeinsam werden tragfähige Lösungen und Perspektiven für die Zukunft gestaltet. Ein Schwerpunkt ist das Thema Vertrauen in Verfahren zur Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle in der Schweiz oder Deutschland.

Webseite: https://www.risiko-dialog.ch


Die Methodenentwicklung in VesPEr wird durch eine Arbeitsgruppe Bevölkerung (AGBe) begleitet. Sie begleitet, evaluiert und validiert die transdisziplinären Formate und die Methodenentwicklungen und gibt Impulse zur methodischen Weiterentwicklung.